Erwartungen erfüllt: Abfallwirtschaftskonzept wissenschaftlich untersucht

In der jüngsten Sitzung des Werksausschusses des Abfallwirtschaftsbetriebes Kreis Ahrweiler (AWB) wurde das vom Kreistag geforderte wissenschaftliche Gutachten zur Umstellung des Gebührensystems in 2018 vorgestellt. Das neue Abfallwirtschaftskonzept hat demnach „die Erwartungen der Kreisgremien und des AWB voll erfüllt“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Sascha Hurtenbach, Werkleiter des AWB.

Das Ergebnis der Gutachter: 2018 wurde von den Bürgern in allen Mülltonnen (Grau, Braun, Blau und Gelb sowie Altglas), bei der haushaltsnahen Sperrmüll- und der Grünschnittsammlung insgesamt 5.700 Tonnen weniger Müll produziert als im Vorjahr. 4.400 Biotonnen und 1.300 PluS-Tonnen wurden 2018 neu aufgestellt. Damit verfügen inzwischen 82 Prozent aller angeschlossenen Grundstücke über eine Biotonne. In der blauen Altpapiertonne wurden fast 11.700 Tonnen gesammelt; das ist ein Plus von 460 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Die Bürger stellten ihre Restmülltonnen im Durchschnitt 8 Mal zur Leerung bereit. 13 Leerungen pro Jahr sind möglich.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Menge an illegalen, mülltonnengängigen Abfällen aus privaten Haushalten sogar stark rückläufig (75 Tonnen weniger). Die Abfallmenge des Dreck-Weg-Tages war 2017 und 2018 – ebenso wie die Gesamtmenge des gesamten illegalen Abfalls – nahezu gleich.

Eine Kurzfassung des Gutachtens kann unter www.meinawb.de > „Gebührenkonzept 2018“ abgerufen werden. Fragen beantwortet die Abfallberatung des AWB unter info@awb-ahrweiler.de sowie unter Telefon: 02641-975-222 oder -444.

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