AWB zieht Bilanz: Bürger sparen 5.700 t Müll und Abfallgebühren

Das neue Abfallwirtschaftskonzept „hat die Erwartungen der Kreisgremien und des AWB voll erfüllt“, so Sascha Hurtenbach, Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs.

2018 wurde von den Bürgern in allen Mülltonnen (Grau, Braun, Blau und Gelb, sowie Altglas), bei der haushaltsnahen Sperrmüll- und der Grünschnittsammlung insgesamt 5.700 t weniger Müll produziert als im Vorjahr. 4.400 Biotonnen und 1.300 PluS-Tonnen wurden neu aufgestellt. Damit verfügen inzwischen 82 Prozent aller angeschlossenen Grundstücke über eine Biotonne. In der blauen Altpapiertonne wurden fast 11.700 t gesammelt; das ist ein Plus von 460 t gegenüber dem Vorjahr. Die Bürger stellten ihre Restmülltonnen im Durchschnitt etwas mehr als 7,5 Mal zur Leerung bereit.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Menge an illegalen, mülltonnengängigen Abfällen aus privaten Haushalten sogar stark rückläufig (75 t weniger). Die Abfallmenge des Dreck-Weg-Tages war 2017 und 2018 – ebenso wie die Gesamtmenge des gesamten illegalen Abfalls - nahezu gleich.

Zu Jahresbeginn hat der AWB etwa 43.000 Gebührenbescheide versandt, mit denen das Jahr 2018 endabgerechnet wurde. Dabei haben rund 53 Prozent aller Grundstücke im Kreis Rückerstattung (30 Prozent mehr als 10 Euro) erhalten, allein für Altpapier über 850.000 Euro.

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